Archiv der Kategorie Lotus Notes

Angriff auf Googles Authentifizierungssystem

Bei dem Hacker-Angriff auf Google in China im Januar ist offenbar auch der Quellcode von Googles Authentifizierungssystem “Gaia” entwendet worden. Auch wenn Google behauptet, daß dabei keine aktuellen Kennwörter, etc. ausgespäht worden sind, eröffnet der “Erwerb” des Quellcodes für das System den Hackern ggf. Möglichkeiten, sich zukünftig Zugriff zu verschaffen.

Vor allem Unternehmen, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Mail- oder Groupwaresysteme durch Googles Cloud-Lösungen zu ersetzen, sollten jetzt noch einmal genauer darüber nachdenken.

Die letztes Jahr mehrfach aufgetretenen Systemausfälle bei Google hätten eigentlich in diesen Überlegungen schon mindestens zu einem “Noch einmal überdenken” führen sollen. Doch offensichtlich haben Google und deren Business Partner die Diskussion lieber direkt auf CEO-Ebene geführt. Anders kann man sich nicht wirklich erklären, wie auch größere Unternehmen auf die Idee verfallen, sich einem Unternehmen wie Google auszuliefern. Bei einem ITler müssen bei einem derartigen Vorhaben doch direkt die Alarmglocken schrillen.

Und spätestens jetzt sollten sich die CEOs, die die Entscheidung bereits getroffen oder vollzogen haben, nachts ruhelos im Bett herumwälzen. Der stundenlange Ausfall eines Systems mag noch verkraftbar sein. Die Gefahr, daß sich Hacker Zugriff auf einen gewichtigen Teil der Daten eines Unternehmens verschaffen, ist es sicherlich nicht.

via : Lifehacker

UNICEF verschwendet knapp 6 Mio. US$ für Exchange-Migration

Laut inoffiziellen internen Informationen will UNICEF ihr bestehendes Lotus Domino-System nach Microsoft Exchange migrieren. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 5,8 Mio US$ und haben laut der Meldung keine kostensparenden Auswirkungen (ROI) oder sonstige Vorteile.

Wenn man bedenkt, daß angeblich auch noch diverse Applikationen unter Notes/Domino genutzt werden, kann man tatsächlich nur noch von Geldverschwendung sprechen. Denn bestehende Notes-Applikationen auf ein anderes System zu hieven, ist i.d.R. mit einigen Aufwänden und Kosten verbunden. Und beide Systeme zu betreiben, wird sich sicherlich nicht kostenreduzierend auswirken.

In wie weit man der Nachricht vertrauen kann, muß jeder für sich entscheiden. Ich kann mir allerdings problemlos vorstellen, daß derartige Aktionen tatsächlich unter den geschilderten Umständen stattfinden und jede Menge Geld sinnlos verbraten wird.

Es wäre zumindest nicht das erste Mal, daß machtbesessene Egomanen auf Basis persönlicher Vorlieben und damit gepaarter Blindheit gegenüber der Realität, Entscheidungen gegen jede Vernunft und gegen jedweden Widerstand durchdrücken.

Wenn an der Story etwas dran ist kann man nur hoffen, daß noch früh genug eine höhere Stelle die Notbremse zieht.

Inner City Press : UNICEF Veneman’s $5.8 Million E-Mail Switch Denounced by Whistleblowers, Defended

Heute ist Yellow Day !

Heute ist (in)offizieller Yellow Day 2009.

Der Yellow Day wurde 2008 von Alan Lepofsky und Nathan T. Freeman ins Leben gerufen und soll als “Feiertag” für die Lotus Community dienen.

Passend dazu hat Ed Brill gestern eine Präsentation veröffentlicht, in der es um die aktuellen Entwicklungen aus dem Lotus-Umfeld, speziell natürlich Notes/Domino, geht.

Wer mehr zum Yellow Day lesen möchte, kann sich einfach bei PlanetLotus.org die passenden Blogeinträge anschauen.

Alan Lepofsky (Blog)

Nathan T. Freeman (Blog)

Ed Brill - IamLUG Präsentation

PlanetLotus.org

Notes can do it

Seit gestern macht in der Lotus-Community ein YouTube-Video die Runde, das auf beeindruckende Weise darstellt, was man mit dem neuen Notes-Client und JAVA anstellen kann.

Nathan T. Freeman und weitere Spezialisten haben es fertiggebracht, eine Art elektronische Patientenakte für Mediziner in Notes abzubilden. Als Backend dient Notes/Domino, die Daten liegen in NSFs und das GUI wurde mit JAVA/SWT erzeugt.

Das GUI ist für TouchScreens ausgelegt und beeindruckend. Vor allem wenn man sich anschaut, wie schnell man in dem GUI durch eine NotesView scrollen kann.

Einige Anpassungen sorgen dafür, daß man den Notes-Client gar nicht wahrnimmt. So wurde an einigen XML-Configfiles herumgeschraubt, um Bedienelemente, etc. auszublenden. Die Passworteingabe für die Notes-ID erfolgt über den Fingerabdruckscanner.

Lotus Notes rocks !

via : Escape Velocity (Blogeintrag von Nathan T Freeman)

LN : Mails “halbautomatisch” in Ordner sortieren

IBM bietet schon seit längerer Zeit ein AddOn namens “SwiftFile” an, mit dem sich die Zuordnung von Mails aus dem Maileingang in die Ordnerstruktur unter Lotus Notes vereinfachen läßt.

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Out of Office Diagnostic Tool

Durch Zufall bin ich bei IBM auf der “OoO Diagnostic Tool” gestoßen. Mit Hilfe dieser Datenbank kann man die Einstellungen und Daten aus dem OoO-Agent bzw. dem zugehörigen Profile einer Maildatenbank auslesen.

Zusätzlich kann man sogar einige Operationen auf die Datenbank ausführen. Unter anderem läßt sich das OutOfOffice-Profile löschen.

IBM bietet das Tool “as is” ohne Support an. Für das Troubleshooting ist es auf jeden Fall eine nette Sache, solange man die entsprechenden Zugriffsrechte auf die zu untersuchende Maildatenbank hat. Allerdings bietet es sich ggf. an, die Informationen, die aus dem Profile ausgelesen werden, noch zu ergänzen. Das vorhandene Script läßt sich einfach ergänzen.

TechNote : How to use the Out Of Office diagnostic tool

Wissenswertes zu Feldern in Lotus Notes

Ein sehr interessanter Artikel wurde heute auf DominoPower.com veröffentlicht. Der Autor beschreibt einige der gängigen Probleme im Umgang mit Feldern und Feldtypen in Lotus Notes.

Einiges davon dürfte den meisten Entwicklern in Fleisch und Blut übergegangen sein, aber bei 1-2 Punkten kommt man evtl. doch ins Grübeln oder erlebt einen Aha-Effekt.

Auf jeden Fall ein sehr lesenswerter Artikel, den man immer mal wieder hervorkramen kann, wenn man sich über wundersame Verhaltensweisen von Feldern wundert. :-)

Link : Little known traps about Lotus Notes fields

SuperAdmin für IBM Lotus Domino (OpenNTF)

Declan Lynch hat gestern auf OpenNTF eine neue Applikation für Lotus Domino-Administratoren veröffentlicht, die bei der Wartung von Datenbanken helfen kann - SuperAdmin.

Ein periodischer Agent übernimmt dabei die “Überwachung” der Datenbanken auf einem Domino-Server und protokolliert verschiedene Eigenschaften jeder Datenbank. Aus diesen Daten werden anschließend verschiedene Ansichten aufbereitet, die für den Admin interessante Informationen bereitstellen.
Was für Informationen dabei herausspringen, kann man anhand der Navigation schon erkennen :

Idealerweise erstellt man auf jedem Server eine Replik der Datenbank und läßt den Agent regelmäßig über alle Server laufen. Gerade der Punkt “Orphaned Mail Files” ist eine echte Hilfe, denn es kommt immer mal vor, daß Benutzer ausscheiden, aber die Maildatenbanken noch eine gewisse Zeit vorgehalten werden müssen. Oder man erstellt eine Kopie einer Maildatenbank (z.B. für Rücksicherungen) und löscht diese nicht sofort wieder.

Der SuperAdmin macht einen guten Eindruck und zaubert einige hilfreiche Informationen für den Admin herbei. Wie alle OpenNTF-Projekte steht auch der SuperAdmin unter OpenSource-Lizenz und kann somit kostenlos eingesetzt werden.

Aktuelle Notes-Projekte

Ich bastele z.Zt. nebenbei an zwei kleineren Notes-Applikationen, die einem das Leben an einigen Stellen etwas leichter machen sollen. Erste Prototypen werde ich in den nächsten Tagn hoffentlich veröffentlichen können.

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LN-Tipp : Springen in Dialogbox

Bei assono.de habe ich einen netten Tipp für das Navigieren in Dialogboxen gefunden.

Das Navigieren in einer Dialogbox kann in endlosem Scrollen enden. Vor allem, wenn man in seiner Maildatenbank eine umfangreiche Ordnerstruktur hat und sich langwierig zum gewünschten Ordner durchhangeln muß.

Man kann jedoch auch in den Dialogboxen die QuickSearch nutzen, indem man einfach Anfangsbuchstaben eintippt. Notes navigiert dann zum ersten bzw. bei weitere Eingabe zum nächsten Treffer in der Liste.
Quelle : Quick-Tipp: Dokumente in Ordner verschieben