Angriff auf Googles Authentifizierungssystem

Bei dem Hacker-Angriff auf Google in China im Januar ist offenbar auch der Quellcode von Googles Authentifizierungssystem “Gaia” entwendet worden. Auch wenn Google behauptet, daß dabei keine aktuellen Kennwörter, etc. ausgespäht worden sind, eröffnet der “Erwerb” des Quellcodes für das System den Hackern ggf. Möglichkeiten, sich zukünftig Zugriff zu verschaffen.

Vor allem Unternehmen, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Mail- oder Groupwaresysteme durch Googles Cloud-Lösungen zu ersetzen, sollten jetzt noch einmal genauer darüber nachdenken.

Die letztes Jahr mehrfach aufgetretenen Systemausfälle bei Google hätten eigentlich in diesen Überlegungen schon mindestens zu einem “Noch einmal überdenken” führen sollen. Doch offensichtlich haben Google und deren Business Partner die Diskussion lieber direkt auf CEO-Ebene geführt. Anders kann man sich nicht wirklich erklären, wie auch größere Unternehmen auf die Idee verfallen, sich einem Unternehmen wie Google auszuliefern. Bei einem ITler müssen bei einem derartigen Vorhaben doch direkt die Alarmglocken schrillen.

Und spätestens jetzt sollten sich die CEOs, die die Entscheidung bereits getroffen oder vollzogen haben, nachts ruhelos im Bett herumwälzen. Der stundenlange Ausfall eines Systems mag noch verkraftbar sein. Die Gefahr, daß sich Hacker Zugriff auf einen gewichtigen Teil der Daten eines Unternehmens verschaffen, ist es sicherlich nicht.

via : Lifehacker

Verdammt, wie heißt denn das Lied nochmal ?

Das kennt vermutlich jeder : Man hört im Radio, im Fernsehen, etc. ein Lied, findet es gut, kennt aber weder den Interpreten noch den Titel des Liedes.

In der Regel hatte man bisher in dieser Situation einfach Pech gehabt. Und die Musikindustrie natürlich auch.

Mittlerweile gibt es für die verschiedenen mobilen Betriebssysteme Dienste, die ein kurzes Stück des Liedes “abhören” und analysieren und dann versuchen, das Lied zu identifizieren. Das klappt natürlich nicht bei jedem Lied, aber die Trefferchancen scheinen recht gut zu sein.

Für SymbianOS (Nokia 3rd Edition), Android, Windows Mobile, Blackberry und das iPhone gibt es dafür die Anwendung Shazam.

Shazam horcht ca. 10 Sekunden in ein Lied herein und versucht dann eine Identifizierung (sog. Taggen). Wurde das Lied identifiziert bekommt man neben Interpret, Name des Liedes und Albumtitel auch die Möglichkeiten, das Lied direkt zu kaufen oder sich ein passendes Musikvideo anzuschauen. Im Falle von Symbian erfolgt der Kauf über den Ovi Store von Nokia.

Die Testphase der Software ist auf 30 Tage beschränkt. Anschließend muß man die Software registrieren (~ 5 Euro) oder kann eine eingeschränkte Version kostenlos weiternutzen (eingeschränkte Funktionen, 5 Tag-Vorgänge / Monat).

Link : Shazam.com

kostenlose Bulk Installer

Mindestens einmal im Jahr installiere ich meinen PC neu. Die Installation des OS ist dabei noch am wenigsten zeitaufwändig, was richtig dauert ist die Installation diverser zusätzlicher Applikationen, wie z.B. Firefox, OpenOffice, etc.

Und da es vermutlich nicht nur mir so geht, haben sich einige Leute Wege überlegt, die Installationsorgien etwas angenehmer zu gestalten.

Mit Hilfe eines Bulk Installers soll man sich die benötigten Applikationen in eine Liste zusammenklicken und anschließend automatisiert die aktuellsten Versionen installieren lassen. Das klingt einfach herrlich und es gibt auch mindestens zwei Anbieter, die so etwas kostenlos im Internet anbieten.

Der Preis für den Service : Die Auswahl an Applikationen ist begrenzt und oft kann man nur die englischsprachige Version installieren lassen.

Ninite bietet den Dienst ausschließlich für Windows XP, Vista und 7 an und umfaßt aktuell eine Liste von ca. 60 Applikationen aus allen möglichen Bereichen (z.B. OpenOffice, Firefox, Java Runtime, Flash, GIMP, etc.).

AllMyApps bietet neben Windows auch eine Version für Ubuntu an und hat über 100 Applikationen auf der Liste.

Quelle : LifeHacker.com

Public Error

Immer wieder schön, diese Fehlermeldungen eines wohlbekannten Betriebssystems an öffentlichen Plätzen. Sichtbar gemacht auf riesigen Displays ist die Wirkung doch immer erheiternd :-)

Dieses Beispiel war wohl während eines Football-Spiels der Dallas Cowboys zu sehen.

via : Gizmodo